Vote/Quote: Vertrauen in die Charts ungebrochen
Wie repräsentativ sind die offiziellen Charts? Bei einem Großteil der GamesMarkt.de-User ist das Vertrauen in die Marktzahlen unerschüttert.
Das Vertrauen des deutschen Handels in die offiziellen Charts ist größtenteils ungebrochen. Über die vergangenen zwei Wochen befragte GamesMarkt.de seine User nach der Stimmungslage im Gameshandel. Demnach sind über zwei Drittel der Teilnehmer nach wie vor von der Genauigkeit der Verkaufslisten überzeugt. Unerschütterlich zeigten sich 16,5 Prozent der Teilnehmer, die den Charts die Abbildung der aktuellen Marktsituation uneingeschränkt attestierten. Weitere 47,6 Prozent sind überzeugt, dass die Charts ein ungefähres Bild wiedergeben, ohne die Richtigkeit in letzter Konsequenz in Zweifel zu ziehen. Kritischer werden die Charts hingegen von 24,3 Prozent der User gesehen, die die Platzierungen aus eigener Erfahrung nicht bestätigen können. Die Abverkäufe im eigenen Geschäft decken sich hier nur selten mit den Charts. Endgültig das Vertrauen verloren haben 11,6 Prozent der Teilnehmer. Sie sprechen den Charts rundum ab, repräsentativ zu sein.
Die neue GamesMarkt.de-Umfrage widmet sich dem bevorstehenden Start von Xbox 360. Kritischen Stimmen aus dem Handel folgte ein zaghaftes Eingeständnis seitens Microsofts, dass der Konzern es nur schwerlich schaffen wird, die gesamte Nachfrage zum Launch zu befriedigen. Dem nahezu zeitgleichen Start in den drei Schlüsselterritorien geschuldet, können wohl nicht genügend Konsolen für alle ausgeliefert werden. Wie stellt sich die Situation im deutschen Gameshandel dar? Lässt sich schon jetzt eine Warenknappheit ablesen, ist genug Ware angekündigt oder werden die eigentlich reichlich vorhandenen Konsolen schlicht falsch aufgeteilt?
Stimmen Sie auf der Startseite von GamesMarkt.de ab und schicken Sie der Redaktion [mailto:t.pototzki@e-media.de@@@Ihre Meinung per Mail].