Der deutsche Markt für Unterhaltungssoftware hat im ersten Halbjahr 2002 gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen müssen.

Der Gesamtmarkt für PC-Games, Info-/Edutainment sowie Videospiele realisierte im ersten Halbjahr ein Umsatzvolumen von 647,93 Mio. Euro. Das entspricht einem Minus von 11,62 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies geht aus aktuellem Zahlenmaterial des GfK-Individualpanels hervor. Insbesondere der PC-Software-Gesamtmarkt hatte im ersten Halbjahr zu leiden. Die Ursachen für diese Negativentwicklung dürften vielfältiger Natur sein. Außer auf die allgemeine Konjunkturschwäche verwies VUD-Geschäftsführer Ronald Schäfer gegenüber GamesMarkt.de auf den diesjährigen Handelsstart der beiden neuen Videospielkonsolen, die sehr viel Kaufkraft abgeschöpft hätten - zu Lasten der Softwareumsätze.

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