Eine neue Studie untersucht die Auswirkungen des Wachtums der Spieleindustrie auf Werbemarkt, Mobilfunkbetreiber und die gesamte Entertainmentindustrie.

Laut Report "Moore's Law and Electronic Games" der Technology, Media and Telecommunications Group wird die weltweite Spieleindustrie bis 2010 um den Faktor fünf wachsen. Die Zahl der Endgeräte (PCs ausgenommen), auf denen Games abspielbar sind, soll demnach von derzeit 415 Mio. auf 2,6 Mrd. steigen. Die Studie fokussiert dabei Branchen außerhalb der Spieleindustrie, die von deren Fortschritt beeinflusst werden und denen sich auf diese Weise neue Einnahmequellen eröffnen. So soll Werbung in Spielen eine immer größere Rolle spielen und den Werbemarkt ankurbeln. Handynetztbetreiber sollen durch die technische Weiterentwicklung komplexere Spiele zum Download anbieten können, was wiederum zu kostenintensiveren Entwicklungen der Publisher führt. Dies würe eine weitere Konsolidierung der Spielebranche zur Folge haben. Die Musik- und Filmbranche würde indes verstärkt von Crosspromotion und Lizenzdeals mit der Spieleindustrie profitieren.

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