Weniger Umsatz für Buchbranche erwartet
Laut Börsenvereins-Vorsteher Dieter Schormann werden Buchhändler und -verlage trotz stabiler Lage in diesem Jahr weniger Waren absetzen. Die Buchmesse soll diesem Trend entgegenwirken.
Buchverlage und -handel rechnen mit einem guten Weihnachtsgeschäft 2002. Für das gesamte Jahr erwartet die Branche allerdings einen Umsatzrückgang. Das sagte Dieter Schormann, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, heute anlässlich der Pressekonferenz zur Eröffnung der 54. Frankfurter Buchmesse. Trotz der Einbußen und der schlechten wirtschaftlichen Situation bezeichnete Schormann die Lage der Buchhändler und Verlage als "strukturell stabil". Buchmesse-Direktor Volker Neumann versprach, dass die Messe einen Beitrag zur Belebung des Markts leisten werde: "Ich versichere, dass wir alles daransetzen werden, um mit der Buchmesse Frankfurt der Branche ein Instrument zu bieten, mit dem sie ihre wirtschaftliche Erholung beschleunigen kann." Davon könnte auch die Softwarebranche profitieren: Für Info- und Edutainmentanbieter ist der Buchhandel ein wichtiger Absatzmarkt.