Verknappt Nintendo absichtlich die Wii-Verfügbarkeit? Führende US-Händler sind sich sicher, dass sich die Liefersituation zum Geschäftsjahreswechsel Anfang April schlagartig bessern wird.

Auch gut vier Monate nach Launch ist Nintendo kaum in der Lage, die konstant hohe Wii-Nachfrage zu befriedigen. US-Händler gehen von einer absichtlichen Verknappung aus. GameStop Vice Chairman und COO Dan DeMatteo geht jedenfalls davon aus, dass sich die Liefersituation zum Geschäftsjahreswechsel Anfang April schlagartig verbessern wird. "Ich denke nicht, dass die Lieferprobleme noch länger Bestand haben werden", zitiert die US-Presse DeMatteo. "Nintendo hat schon früh die Planzahlen für das aktuelle Geschäftsjahr erreicht und dann die Auslieferung gedrosselt. Wenn am 1. April das neue Geschäftsjahr beginnt, werden Lieferprobleme der Vergangenheit angehören", ist DeMatteo überzeugt. Schon durch die ersten Lieferungen des April-Kontingents sieht sich der Manager in seiner Annahme bestätigt. Die von Nintendo in Aussicht gestellte Liefermenge stelle GameStop sehr zufrieden, so die Berichte.

Derweil sah sich GameStop Chairman und Chief Executive Office Dick Fontaine berufen, gegenüber US-Journalisten den europäischen PlayStation-3-Launch zu kommentieren. Den Start schätze Fontaine als gut ein. Nur wenig habe gefehlt, um von einem großartigen Verkaufsstart zu sprechen. Als zufriedenstellend bezeichnete der GameStop-Chef den Softwareverkauf zum PS3-Start. In Anbetracht des doch recht schwachen Softwareangebots, so Fontaine, könnten sich die Ergebnisse sehen lassen.

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