Die US-Marktanalysten der Yankee Group lassen sich auch vom vergleichsweise hohen Preispunkt der PlayStation 3 nicht irritieren. In einer aktuellen Prognose der kommenden fünf Jahre im Konsolen-Business verteidigt das Sony-System seine Vormachtstellung.

Für die US-amerikanische Yankee Group wird PlayStation 3 als Sieger aus dem Next-Gen-Dreikampf hervorgehen. Eine aktuelle Prognose der Marktanalysten sieht das Sony-System, trotz des im Vergleich hohen Preises, an erster Position. In den kommenden fünf Jahren, so die Prognose, werde Sony annähernd 30 Mio. PS3-Konsolen in Nordamerika absetzen und mit 44 Prozent Marktanteil den US-Markt anführen. Als direkter Verfolger werde Microsofts Xbox 360 der PS3 dicht auf den Fersen bleiben. Auf 27 Mio. verkaufte Einheiten oder 40 Prozent Marktanteil könnte es Xbox 360 in den kommenden fünf Jahren bringen. Damit wäre Microsoft seinem Ziel, Sony als dominanten Konsolenhersteller abzulösen, zwar einen deutlichen Schritt nähergekommen, echte Chancen auf die Wachablösung gesteht die Yankee Group dem Softwarekonzern aber nicht zu. Und das, obwohl die Analysten über den gesamten Produktlebenszeitraum einen heißen Preiskampf erwarten. In den kommenden Jahren werde vor allem Microsoft zu jedem Zeitpunkt erheblichen Preisdruck auf Sony ausüben, um so zum Erfolg zu kommen.

Wenig beeindruckt zeigte sich das Unternehmen aus Boston von den bisherigen Informationen zu Nintendo Wii. Auch wenn die neue Konsole das große Thema der zurückliegenden E3 war und zahlreiche Analysten Nintendo eine Rückkehr an die Spitze zutrauen, sieht die Yankee Group Wii nur auf Platz drei. Auf vergleichsweise bescheidene elf Mio. verkaufte Konsolen und einen Marktanteil von 16 Prozent werde es der Traditionshersteller demnach bis 2011 in den USA bringen.

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