Seit zehn Jahren genießt der Standort Bayern eine eigene Games-Förderung dank des FFF Bayern. In dieser Zeit sind nahezu 10 Millionen Euro Fördergelder geflossen.

Eine Institution feiert heute in München ein großes Jubiläum. Seit 10 Jahren fördert der FFF Bayern im Freistaat eine Computerspieleförderung und übernimmt damals eine Vorreiterrolle, denn eine Förderung, die explizit dem Gamesschaffen gewidmet ist, das gab es zuvor noch nicht. Zu diesem Anlass hat auch Digitalministerin Judith Gerlach zugesagt.

"Die Förderung ist ein Gamechanger", meint FFF Bayern Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein. "Aus dem Freistaat Bayern mit einer kleinen Branche wurde der angesehene Gamesstandort, der alle Schritte der Wertschöpfungskette vom Dienstleister über den Entwickler bis hin zum Publisher umfasst und der immer weiter wächst. Ich bin gespannt, wie sich die Gamesbranche hier weiterentwickeln wird. Der FFF wird diesen Prozess nach wie vor beobachten und mit seiner Förderung begleiten."

Seit Beginn bis heute sind 9.825.680 Euro Gesamtfördersumme zusammengekommen mit insgesamt 159 geförderten Projekten in den Bereichen Produktion, Prototyp und Konzept. In Summe konnten 31 Spiele durch die Förderung begleitet werden.

Heuzutage genießt die bayerische Förderung, den Status einer rennomierten EU-notifizierten Kulturförderung. Während im Jahr 2009 "nur" 240.000 Euro an Summe für geförderte Projekte zusammenkamen, verzeichnet das Jahr 2019 bisher 2,3 Millionen Euro. Damit hat sie das Jahr 2018 bereits längst überholt. Letztes Jahr wurde knapp 1,9 Millionen Euro Förderung bereitgestellt. Seit 2015 gibt es in der Fördersumme ein konstantes Wachstum.

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