Zwischen den Jahren: Briten sorgen für Wirbel
In der internationalen Spielebranche sorgten zwischen den Jahren vor allem die Briten für Aufsehen. Pressemeldungen zufolge haben einige Mitglieder des britischen Parlaments, allen voran Gordon Marsden, Spiele als Quelle möglicher Steuereinnahmen entdeckt.
In diesem Zusammenhang war von einem Steuersatz in Höhe von einem Prozent die Rede. Durch die Steuer soll die neue Initiative "Life Long Learning" finanziert werden. Zum selben Zeitpunkt verkündete in London Uri Geller, bekannt geworden als selbst ernanntes Medium, eine 60-Mio.-Pfund-Klage gegen Nintendo anzustreben. Der Grund: Zum einen bestünden Ähnlichkeiten mit dem Namen der Pokemon-Figur Un-Geller sowie Gellers "psychischen Fähigkeiten". Zum anderen schade die negative Rolle von Un-Geller in der Pokemon-Welt dem Image Gellers. Geller will sowohl in Japan als auch in den USA klagen. Die dritte international wichtige Nachricht kommt von Codemasters: Der britische Publisher hat nach eigenen Angaben ein Lizenzabkommen mit Mike Tyson geschlossen und plant die Veröffentlichung des dazugehörigen Spiels "Mike Tyson Boxing" für Mai 2000.