15 bis 17 Prozent soll "Enter The Matrix" in diesem Jahr zum Gesamtumsatz von Atari beitragen. Sollte das Spiel aber doch nicht der erwartete Erfolg werden, gehen für Atari-Chef Bruno Bonnell die Welt und das Unternehmen auch nicht unter.

50 Mio. Dollar ließ sich Infogrames das Entwicklerstudio Shiny Entertainment und die Lizenz zum Filmhit "Matrix" kosten. Auf über 30 Mio. Dollar beliefen sich am Ende die Produktionskosten für "Enter The Matrix", das offiziell seit 15. Mai für PlayStation 2, Xbox, GameCube und PC in den deutschen Handelsregalen steht. Für die nunmehr in Atari umbenannte Infogrames ist ein weltweiter Erfolg des Spiels Pflicht. Rund 15 bis 17 Prozent des Jahresumsatzes sollen mit "EtM" erwirtschaftet werden, so Atari-Chef Bruno Bonnell im Rahmen der E3 gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Sollte der wirtschaftliche Erfolg allerdings nicht eintreten, so werde das Unternehmen aber auch nicht untergehen, sagte Bonnell: "'Enter The Matrix' rettet hier niemanden." Auf die Folgezeit ist Atari bereits vorbereitet. Für nächstes Jahr stehen Spiele zu den Kinofilmen "Terminator 3 - Rebellion der Maschinen" und "Mission: Impossible 3" an.

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