BIU begrüßt von der Leyen-Vorstoß
Grundsätzliche Zustimmung signalisierte der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) dem Bundesfamilienministerium beim Sofortprogramm zum Jugendschutz. Gesprächsbedarf bestehe bei Detailfragen.
Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) begrüßt grundsätzlich das Sofortprogramm zum Jugendschutz, wie es vom Bundesfamilienministerium und dem Land NRW vorgestellt wurde. Allenfalls Gesprächsbedarf in Detailfragen meldet der Verband an, der in dem neuen Vorschlag vor allem einen Weg sieht, den deutlich schärferen bayerischen Vorstoß zu verhindern. So komme dem Verband entgegen, dass einige Aspekte aufgegriffen wurden, die bereits seit Längerem von Industrieseite gefordert würden. Insbesondere die angedachten Änderungen bei der Alterskennzeichnung sowie mehr Transparenz hinsichtlich der Indizierungsentscheidungen der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien seien schon lange ein Anliegen der Verbandsarbeit. Jedoch mahnte der BIU an, dass vor konkreten Schritten die laufende Evaluation der jugendschutzrechtlichen Regelungen durch das Hamburger Hans-Bedrow-Institut abzuwarten sei. Andernfalls könnte das Verfahren vorab entwertet und potenzielle neue Erkenntnisse könnten außer Acht gelassen werden.