BIU missbilligt Verbraucherschutz-Kampagne
Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) hat mit einer Stellungnahme auf die Abmahnungen des Bundesverbands der Verbraucherzentralen gegen mehrere Spielehersteller reagiert und das Vorgehen missbilligt.
Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware hat das Vorgehen der Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen mehrere Spielehersteller missbilligt. In einem Statement warf der Branchenverband den Verbraucherschützern vor, der Softwarepiraterie in Deutschland Vorschub zu leisten. "Die Initiative des Bundesverbands der Verbraucherzentralen stellt das falsche Signal im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen und Softwarepiraterie dar", so die deutlichen Worte des Verbands. In keinem dem Verband bekannten Fall sei die Industrie gegen Verbraucher vorgegangen, die eine Sicherheitskopie ihrer rechtmäßig erworbenen Software anfertigten. Vor diesem Hintergrund sei das Vorgehen des Verbraucherschutzverbands mehr als fragwürdig. Und mehr noch: Das Vorgehen könnte im schlimmsten Fall genau das Gegenteil dessen bewirken, was sich die Verbraucherschützer vorgenommen haben. Eben nur ein konsequentes Vorgehen gegen Softwarepiraterie gewährleiste auch in Zukunft Qualität und Vielfalt im Sinne der Verbraucher, so der Verband.