BSA nimmt Oberbayern ins Visier
Weil aus dem Raum München/Oberbayern überdurchschnittlich viele Hinweise auf den Einsatz von unlizenzierter Software kommen, startet die Business Software Alliance (BSA) eine Aufklärungskampagne.
Die Business Software Alliance (BSA) widmet im Oktober dem Raum München/Oberbayern besondere Aufmerksamkeit. Weil in den vergangenen Monaten besonders viele Hinweise auf den Einsatz unlizenzierter Software aus dem Süden der Republik kamen, startet die BSA zum Jahresende eine Aufklärungskampagne. Unter dem Schlagwort "Raubkopierte Software? Das Netz zieht sich zu" wird die BSA am 24. Oktober in München, Ingolstadt, Augsburg, Rosenheim und Garmisch-Patenkirchen über die Risiken und Gefahren beim Einsatz unlizenzierter Software informieren. Neben technischen und Sicherheitsrisiken drohen laut BSA auch straf- und zivilrechtliche Konsequenzen. Großplakate, Radiospots und Mailings sollen gewährleisten, dass die Aktion auch wahrgenommen wird.
Laut BSA wurden im ersten Halbjahr allein in Oberbayern rund 240 Fälle ermittelt. Ziel einer besonders spektakulären Aktion wurde eine Münchner Schönheitsklinik, die nach dem Hinweis eines ehemaligen Mitarbeiters Besuch von Polizei und Staatsanwaltschaft bekam. Eine Schadensersatzzahlung und eine Unterlassungserklärung des Unternehmens waren die Folge.