Bündnis90/Die Grünen informiert über Gewalt in Spielen
Die Bundestagsfraktion der Bündnis90/Die Grünen lädt am 27. November zu einer Fachtagung mit dem Thema "Computerspiele: Was wird hier gespielt?"
Das Thema Gewalt in Computer- und Videospielen ist längst in der Bundespolitik angekommen. Spätestens mit der Forderung nach einem "Killerspiele-Verbot" im Koalitionsvertrag ist die Frage nach der Wirkung von virtueller Gewalt in Berlin gegenwärtig. Unter Federführung der medienpolitischen Sprecherin Grietje Bettin hat sich die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen schon früh in der Diskussion als Verbotsgegner positioniert. Ihren Standpunkt erläutern und helfen, Vorurteile aus der Welt zu schaffen, will die Fraktion nun am 27. November. Im Paul-Löbe-Haus im Berliner Regierungsviertel hat die Fraktion eine Fachtagung anberaumt, die sich mit dem Thema beschäftigen wird "Computerspiele: Was wird hier gespielt?".
Dabei hat die Partei erkannt, dass in Zeiten des globalen Datentransfers ein Pauschalverbot wenig zweckmäßig sein kann. Auch dass ein einwandfreier Beweis für den direkten Zusammenhang zwischen virtueller und realer Gewalt nach wie vor aussteht, gibt zu denken. Ab 11.00 Uhr treffen sich Bundestagsabgeordnete, Wissenschaftler, Journalisten und interessierte Zuhörer, um den aktuellen Stand der Dinge zu diskutieren. Vor Ort werden u.a. Sabine Eder von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, Prof. Dr. Winfred Kaminski, Leiter des Instituts für Medienforschung und Medienpädagogik der Fachhochschule Köln, und Malte Behrmann, Geschäftsführer Politik des G.A.M.E. Bundesverbands sein. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.
Weitere Informationen unter www.gruene-bundestag.de.