CDV zum Halbjahr in Rot
CDV Software hat wie bereits angekündigt im zweiten Quartal die angepeilte Umsatzmarke von vier Mio. Euro verfehlt. Das negative Vorsteuerergebnis zwingt zu weiteren Einsparungen.
Wie bereits angekündigt, hat CDV Software das angepeilte Umsatzziel im zweiten Quartal verfehlt. Wie der börsennotierte Publisher anhand vorläufiger Zahlen mitteilte, standen zum Stichtag 30. Juni lediglich zwischen 2,5 und drei Mio. Euro statt der anvisierten vier Mio. Euro Umsatz in den Büchern. Entsprechend schloss CDV das Quartal mit einem negativen Vorsteuerergebnis zwischen einer und 1,5 Mio. Euro ab.
Der Negativtrend soll nun mit weiteren Einsparungen, vor allem im Bereich der Personalkosten, umgekehrt werden. Bereits nach dem ersten Quartal hatte Unternehmens-CEO Christoph Syring einen Sparkurs ausgerufen, der den Publisher wieder in die schwarzen Zahlen bringen soll. Doch obwohl die Unternehmensleitung schon auf die Kostenbremse tritt, zeitigten die Einsparungen im zweiten Quartal noch nicht die gewünschte Wirkung. Erst im Laufe des zweiten Geschäftshalbjahres sei mit spürbaren Ergebnissen zu rechnen, so CDV.
Wie genau sich der weitere Geschäftverlauf entwickeln wird, kann der Vorstand im Moment nicht einschätzen. Zu unsicher ist die Marktlage im Konsolen-Übergangsjahr, obwohl mit "War Front - Turning Point" und "Panzers: Tactics DS" zwei vielversprechende Titel in der Pipeline stehen. Auf eine konkrete Prognose für das restliche Fiskaljahr wurde daher vorerst verzichtet.
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