Auch wenn inzwischen auf 100 Bundesbürger 104 Mobilfunkverträge kommen, ist das Ende der Fahnenstange längst nicht erreicht, rechnet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) vor. Der Trend gehe zum Zweit- und Dritthandy.

104 Mobilfunkverträge kommen mittlerweile nach Daten des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) auf je 100 Bundesbürger. Trotz dieser augenscheinlichen Marktsättigung sieht der Verband das Ende der Wachstumsphase im Mobilfunk aber noch nicht erreicht. Der Trend gehe zum Zweit- und Dritthandy, ist der Bitkom überzeugt. "Zum geschäftlichen Handy kommt ein privates - oder umgekehrt - und auch die Zahl der reinen Datenkarten steigt kontinuierlich", erläutert Bitkom-Präsident Willi Berchtold. Bis 2010, so die Verbandsschätzungen, könne die Zahl der Verträge auf 120 je 100 Bundesbürger ansteigen.

Und auch das Thema UMTS gewinnt rasant an Fahrt. Zwischen Ende 2005 und Ende 2006 wuchs die Zahl der UMTS-Nutzer in Deutschland von 2,3 auf 6,5 Mio. an. Das Plus aus den Anfangsjahren der GSM-Technologie werde so noch in den Schatten gestellt, propagiert der Bitkom goldene Zeiten. "Doch nicht nur die Zahl der Nutzer steigt, vor allem boomt das Geschäft mit mobilen Datendiensten", so Berchtold. Bis 2010 könnten bis zu 10,5 Mio. Kunden die schnellen Mobilverbindungen nutzen.

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