In den kommenden Jahren will Electronic Arts den eigenen Marktanteil in den asiatischen Märkten massiv ausbauen und zur Nummer eins in Asien werden.

Electronic Arts will auch in den asiatischen Märkten die Nummer eins werden. Da in Japan, Korea und Taiwan mit westlichen Entwicklungen der große Erfolg nicht zu erringen ist, will EA mit lokalen Studios und Vertriebsbüros den schwierigen Rahmenbedingungen vor Ort begegnen. Den Bereichen Online, Mobile und Arcade misst der Konzern dabei die größte Bedeutung zu, unterstrich Jon Niermann, Senior Vice President and Managing Director Asia Publishing, die Bestrebungen im Gespräch mit "Gamesindustry.biz". Aktuell fahre der Branchenführer die Produktion auf die asiatischen Märkte fokussierter Titel in den eigenen Studios in Singapur, Schanghai und Tokio hoch. Aber auch auf externe Partner könnte EA bei Bedarf zurückgreifen. Ein erster Onlinetitel zur "FIFA"-Lizenz entstehe so z.B. gerade in Kooperation mit einem koreanischen Topteam.

Dass das Asiengeschäft noch deutlich ausbaufähig ist, zeigt alljährlich die Unternehmensbilanz. Entfielen doch im abgelaufenen Geschäftsjahr lediglich 5,8 Prozent oder 180 Mio. Dollar der gut 3,1 Mrd. Dollar Umsatz auf das Asiengeschäft.

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