Es kommen wieder bessere Zeiten!

Die Kennzahlen fürs erste Halbjahr 2002 haben es in sich. Und ihre Ursachen. Unterschiedlichste. Natürlich die allgemeine wirtschaftliche Flaute, die auch psychisch bis tief ins Kaufverhalten der Konsumenten hinein ihre Spuren hinterlässt. Sicherlich auch der Umstand, dass gleich zwei neue Konsolen die Gamergemeinde in diesem Jahr beglückten, was überschlagsweise mindestens 50. Mio Euro vom Medienbudget gamesaffiner Endverbraucher geschluckt haben dürfte.

Nicht zu vergessen, dass sich auch jenseits der Spielewelt zahlreiche Konsumgüter tummeln, die nichts Besseres im Sinn haben, als Kauf-mich-Impulse an den derzeit arg gebeutelten Geldbeutel der Konsumenten zu entsenden. Spielfilme auf DVD beispielsweise. Da ist derzeit richtig Musik drin, sprich: Hier steigen die Umsätze auf Handels- und Industrieebene auf vormals nie gekannte Höhen.

Und dann kommt auch noch die Trendforschung daher und erklärt, dass der Endverbraucher in seinen Kaufentscheidungen immer unberechenbarer wird. Man steht also vor echten Herausforderungen, zunächst aber vor dem Weihnachtsgeschäft. Und das sollte im Segment Unterhaltungssoftware einiges wieder ins Lot bringen. Die kommenden Produkte sind phänomenal. Und wer die Hardware schon hat, braucht neues Futter. Insofern kommen wieder bessere Zeiten. Garantiert.

Harald Hesse Chefredakteur [mailto:h.hesse@e-media.de@@@h.hesse@e-media.de]

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