Bis vor kurzem sah es noch so aus, als sei ein Verkauf von Empire Interactive nur noch eine Frage von Wochen. Nun ist wieder alles offen, nachdem der Publisher mitgeteilt hat, dass die Gespräche gescheitert sind.

Empire Interactive bleibt bis auf Weiteres eigenständig. Wie der Publisher der britischen Börsenaufsicht mitteilte, sind die Gespräche über eine mögliche Übernahme vorerst auf Eis gelegt. Die Nachricht kommt umso überraschender, als Empire erst Ende April konkrete Verhandlungen in einem fortgeschrittenen Stadium mit einem einzelnen Interessenten bestätigt hatte. Als Kandidaten wurden damals Vivendi Universal Games und die mittlerweile von Activision geschluckten Amerikaner von Red Octane ("Guitar Hero") gehandelt.

Den Plan, das Unternehmen über kurz oder lang zu verkaufen, gibt die Empire-Führung deshalb aber nicht auf. Mehrere potenzielle Interessenten stünden weiterhin Gewehr bei Fuß, um in Übernahmegespräche einzusteigen. In der britischen Fachpresse kursiert vor allem der Name SCi, die nach eigenen Angaben einige Millionen Pfund angespart haben, um weitere Firmenkäufe zu tätigen.

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