ESRB bindet Lieberman und Clinton ein
Das US-amerikanische Entertainment Software Rating Board (ESRB) macht gemeinsame Sache mit seinen Kritikern und startet eine Aufklärungskampagne mit den Senatoren Hillary Clinton und Joe Lieberman.
Gemeinsam haben die beiden prominenten US-Senatoren Hillary Clinton und Joe Lieberman den Family Entertainment Protection Act auf den Weg gebracht, der Alterskennzeichnungen von Computer- und Videospielen in den USA verbindlich machen soll. Doch anders als hierzulande macht die Industrie in den Staaten durchaus gemeinsame Sache mit ihren Kritikern, um ein Ziel zu erreichen. Das Entertainment Software Rating Board (ESRB), US-Äquivalent zur deutschen Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, konnte die beiden Politiker für eine Aufklärungskampagne gewinnen. In TV- und Kinospots sollen landesweit die Bürger über die Bedeutung der ESRB-Wertungen aufgeklärt und die Bedeutung eines wirkungsvollen Jugendschutzes verdeutlicht werden. Clinton und Lieberman sagten ihre Unterstützung zu, auch wenn die beiden Politschwergewichte nicht in den Spots auftreten werden.