Exit Games und Amobee werben mobil
Geht es nach Exit Games und Amobee Media Systems, werden schon bald auch Handyspiele flächendeckend mit In-Game-Werbung versehen. Beide Unternehmen kombinieren ihre Entwicklungstechnologien, um Spieleproduzenten zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen.
Durch die Kombination der Handyspiel-Middleware "Neutron" von Exit Games und dem Handset Application Programming Interface (HAPI) von Amobee Media Systems wollen die beiden Partner neue Einnahmequellen für Spieleproduzenten erschließen. Geht die Rechnung auf, werden Handyspiele schon bald flächendeckend mit In-Game-Werbung versehen. Durch die Kombination mit der populären Multiplayer-Software "Neutron" werden Handyspieleentwickler in die Lage versetzt, unkompliziert und einfach dynamisch belegte Werbeflächen in ihre Spiele einzubinden. Das HAPI wird dabei auf die Server Amobees zurückgreifen und gebuchte Werbung beim Spielen an die Nutzer übermitteln. Zunächst wird das System für "Java"- und "Brew"-basierte Spiele verfügbar sein.
Für problematisch halten es die beiden Unternehmen aber, dass nur wenige Handynutzer über eine Datenflatrat für ihr Mobiltelefon verfügen. Da beim jetzt vorgestellten System eine andauernde Übertragung nötig ist, können die Zusatzinhalte optional abgeschaltet werden. Nichtsdestotrotz versprechen sich Exit Games und Amobee von der neuen Technologie einen großen Fortschritt. "Die Werbefinanzierung wird die Handyspieleindustrie revolutionieren", ist Roger Wood, Senior Vice President und General Manager von Amobee Systems, überzeugt. Um damit erfolgreich zu haben, müssten die Kunden darin aber einen Vorteil sehen. Durch sinkende Spielepreise sei dies im neuen System gegeben, so Wood weiter.