Fachzeitschriften sind Nummer eins in der B2B-Kommunikation
In der "Wirkungsanalyse 2006: Fachmedien - Crossmediale Drehscheibe in der B2B-Kommunikation" hat die Interessenvertretung der deutschen Fachverlage Wirkungsweise und Einfluss von B2B-Magazinen untersucht. Demnach sind Fachzeitschriften in der neuen Medienwelt angekommen und haben im Vergleich zu anderen Medien noch an Bedeutung gewonnen.
Die Interessenvertretung der deutschen Fachverlage, Deutsche Fachpresse, hat die "Wirkungsanalyse 2006: Fachmedien - Crossmediale Drehscheibe in der B2B-Kommunikation" vorgelegt. 600 Berufstätige wurden von TNS-Emnid befragt, ob und inwieweit Fachmedien berufliche Entscheidungen beeinflussen. Das überraschende Ergebnis: Trotz Internetboom bleiben Fachmagazine das bestimmende Medium in Business und Beruf.
Rund 90 Prozent der professionellen Entscheider in Deutschland greifen demnach regelmäßig auf Fachzeitschriften zurück, um sich über die aktuelle Branchensituation zu informieren. Dieser seit mehr als zehn Jahren konstant hohe Wert zeige, dass das Internet Fachzeitschriften nicht ersetzen, aber konstruktiv ergänzen könne. Andere Informationswege wie Messen, Werbesendungen oder die Außendienstarbeit hingegen erzielen bei Weitem nicht diesen Wirkungsgrad und mussten zudem in den letzten Jahren Rückgänge verzeichnen. "Diese Studie macht deutlich, dass Fachverlage sich den Herausforderungen des neuen Medienzeitalters erfolgreich stellen", schlussfolgert Dr. Eva Wille, Sprecherin der Deutschen Fachpresse. "Die wachsende Internetnutzung haben Fachverlage in das eigene Portfolio sinvoll integriert, Sie haben Zeitschriftenmarken zu Medienmarken ausgebaut."