G.A.M.E.: Gemeinschaftsstand zieht auf GDC
Statt auf der E3 gibt es 2007 einen vom Bund geförderten deutschen Gemeinschaftsstand auf der Game Developer Conference. Damit ist es G.A.M.E. gelungen, eine Streichung der Fördermittel zu verhindern.
Dem Entwicklerverband G.A.M.E. ist es gelungen die Streichung der Fördermittel für den deutschen Gemeinschaftsstand auf der E3 zu verhindern. Nach eigenen Angaben konnte G.A.M.E. erfolgreich den Antrag auf Fördermittel des Bundes für einen solchen Gemeinschaftsstand auf die Game Developers Conference 2007 (GDC) übertragen. Notwendig wurde dies, da noch immer Unklarheit über die Zukunft der E3 herrscht. Im August 2006 hatte der US-Publisherverband eine radikale Änderung des Konzepts der bislang weltweit wichtigsten Spielemesse angekündigt, ohne jedoch auf Details einzugehen. Aufgrund der langen Vorlaufzeiten waren die Fördergelder für einen Gemeinschaftsstand auf der E3 2007 jedoch bereits beantragt. Die ungewisse Zukunft der Messe machte eine Entscheidung nun jedoch notwendig.
"Die GDC wird in den kommenden Jahren für internationale Aussteller in den USA deutlich an Bedeutung gewinnen", ist G.A.M.E.-Geschäftsführer Stephan Reichart überzeugt. In der Tat hat die GDC mit die besten Aussichten, die E3 als globalen Branchentreff zu beerben. Schon jetzt ist die GDC die wichtigste Veranstaltung der Spieleentwickler weltweit. Zahlreiche wichtige Hardware-Ankündigungen wurden auf der GDC enthüllt. Und für 2007 haben die GDC-Organisatoren von CMP eine deutliche Erweiterung der Ausstellungsfläche angekündigt. Sie soll auf über 40.000 Quadratmeter verdoppelt werden.
Laut Reichart rechnet man beim G.A.M.E.-Verband mit 15 bis 20 Ausstellern für den GDC-Gemeinschaftsstand. "Nach einer Blitzumfrage innerhalb unseres Verbandes haben sich bereits sieben Unternehmen Plätze reserviert", so Reichart. Interessierte Unternehmen können sich bei ihm per [mailto:[email protected]@@@Mail] melden.