GameStop schließt drittes Quartal im Minus
Die Fusion mit Electronics Boutique kommt GameStop teuer zu stehen. Bei 28,2 Prozent Umsatzplus rutschte die Fachhandelskette im dritten Quartal in die Miesen. Das vierte Quartal soll es nun richten und zum Jahresabschluss satte Gewinn einbringen.
Die US-Fachhandelskette GameStop hat die Bilanz für das am 29. Oktober beendete dritte Quartal vorgelegt. Im Vergleich zum Vorjahr vermeldet das Unternehmen ein 28-prozentiges Umsatzplus von 416,7 Mio. auf 534,2 Mio. Dollar. Das Plus resultiere vor allem aus dem Zusammenschluss mit Electronics Boutique. Flächenbereinigt wurde ein Umsatzrückgang von zwölf Prozent verzeichnet, der den schwächeren Veröffentlichungen im Bilanzzeitraum geschuldet sei. Im Vorjahr sorgten insbesondere Take 2s "GTA: San Andreas" und "Fable" von Microsoft für gute Umsätze.
Die Kosten der Fusion gibt GameStop im dritten Quartal mit 18,8 Mio. Dollar an. Die zwölf Mio. Dollar Nettogewinn aus dem Vorjahr wandelten sich folgerichtig in einen Nettoverlust von 2,5 Mio. oder vier US-Cent je Aktie. Die Fusion mit Electronics Boutique mache gute Fortschritte und das nun veröffentlichte Ergebnis liege innerhalb der eigenen Erwartungen, betonte GameStop.
Ein deutliches Plus erwartet die Unternehmensführung nun für das vierte Quartal. Bei im Jahresvergleich gleichbleibenden bis leicht steigenden Umsätzen werden zwischen 0,98 und 1,02 US-Dollar Gewinn je Aktie prognostiziert. Das Gesamtjahr soll mit einem Nettogewinn zwischen 1,65 und 1,70 US-Dollar je Aktie beendet werden.