Gizmondo: Partner lassen Tiger Telematics fallen
Goldstein Golub Kessler, Partner von Gizmondo-Produzenten Tiger Telematics, beendet die Zusammenarbeit mit dem strauchelnden Hardwarehersteller. Vertrauen in die Zukunft des Unternehmens besteht offenbar nicht mehr.
Britischen Medien zufolge hat die US-Unternehmensberatung Goldstein Golub Kessler die Geschäftskontakte mit Gizmondo-Produzenten Tiger Telematics einseitig aufgekündigt. Offenbar aufgrund ausstehender Rechnungen und der mangelnden Bereitschaft des Unternehmens, offenkundigen Unregelmäßigkeiten im Management nachzugehen, beendete Goldstein Kessler Golub die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung.
Tiger Telematics war 2005 mit ehrgeizigen Zielen in den Spielemarkt gestartet. Mit dem Gizmondo-Handheld wollte das Unternehmen Nintendo und Sony Marktanteile abspenstig machen. Erhältlich war das Gerät allerdings nur für gut ein Jahr in Großbritannien. Der versprochene Deutschlandstart fand nie statt. Anfang 2006 schließlich ging die europäische Vertriebsniederlassung in die Insolvenz. Wie viele Geräte schlussendlich einen Abnehmer fanden, wurde nie bekannt.