Im Konkurrenzkampf der Regionen um die Hightechbranche Spieleentwicklung gewinnt die Hansestadt Hamburg an Attraktivität. Die Hamburger Bürgerschaft bewilligte ein Gesuch des örtlichen IGDA Chapters zur Prototypenförderung.

Spieleentwickler in Hamburg können sich auf staatliche Unterstützung freuen. Der Eingabeausschuss der Bürgerschaft hat kürzlich ein Gesuch des örtlichen IGDA Chapters zur Prototypenförderung bewilligt. Der Senat werde dem von der IGDA eingereichten Gesuch entsprechen, teilte die Entwicklervereinigung mit. Nach Vorbild der Filmförderung sollen kleinere und mittlere Studios künftig in den Genuss öffentlicher Fördergelder kommen, um einen Prototypen auf die Beine stellen zu können. Voll funktionsfähig und mit allen technischen und qualitativen Eigenschaften des fertigen Spiels versehen, kann dann die Publishersuche angegangen werden. "Die deutsche Filmbranche könnte in ihrer heutigen Form gar nicht existieren, gäbe es nicht die gezielte Förderung viel versprechender Projekte schon in einer Frühphase. Dieses Erfolgsmodell möchten wir auf unsere Branchen übertragen", so Gustaf Stechmann, Koordinator des IGDA Chapters Hamburg.

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