Ingram Micro Games verliert Selbstständigkeit
Die zunehmende Verschmelzung der Märkte nimmt Ingram Micro Distribution zum Anlass, um die Gamesvertrieb-Tochter Ingram Micro Games in den Mutterkonzern zu integrieren. Profitieren sollen vor allem auch die Bestandskunden.
Ingram Micro Games wird zum 1. Mai seine Selbstständigkeit verlieren und in den Mutterverbund Ingram Micro Distribution integriert. Das Großhandelsunternehmen aus Dornach bei München begründete den Schritt mit der zunehmenden Verschmelzung der einzelnen Marktsegmente. "Der Ansatz, eine eigene Gesellschaft für die Adressierung einer neuen Kundengruppe zu gründen, war damals richtig", kommentiert Gerhard Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Ingram Micro Distribution. "Heute erleben wir über das Zusammenwachsen der Märkte, dass diese Trennung nicht mehr vonnöten ist."
Für Bestandskunden wird die bevorstehende Neuorganisation nur geringfügige Auswirkungen haben, sichert das Unternehmen zu. Das Team um Games-Geschäftsführer Renke Krüger wird unter Leitung von Senior Manager Christoph Dassau in den Produktgruppenbereich Consumer Electronics integriert. Games-Kunden werden hierdurch ab Mai Zugriff auf das gesamte Leistungsspektrum des Unternehmens haben.