China, Russland und die Türkei zählen zu den üblichen Verdächtigen, geht es um lasche Copyrightgesetzte und hohe Piraterieschäden. Nun ist auch Kanada ins Visier der International Intellectual Property Alliance geraten, der die großen Film- und Spieleverbände der USA angehören.

Die International Intellectual Property Alliance (IIPA), der die großen US-Verbände der Unterhaltungsindustrien angehören, nimmt Kanada ins Visier. US-Medien zufolge wurde ein offizielles Gesuch an die US-Regierung gerichtet, den nördlichen US-Nachbarn auf die Liste der Länder zu setzten, die durch zu lasche Urheberrechte und eine hohe Pirateriequote auffallen. Den Berichten zufolge wirft die IIPA der kanadischen Regierung vor, nicht hart genug gegen Raubkopierer vorzugehen und das Copyright nicht in ausreichendem Maße zu schützen. Vielmehr würden sogar bestehende Regelungen abgeschwächt.

Der Schritt überrascht, zählen doch sonst China, Russland oder die Türkei zu den üblichen Verdächtigen, wenn es um lasche Urheberrechtsgesetzgebung geht. Konkrete Schritte lassen sich aus der Forderung noch nicht ableiten. Bislang lässt sich nicht absehen, ob dem Antrag entsprochen wird. Die kanadische Regierung will es offensichtlich aber gar nicht erst so weit kommen lassen. In ersten Reaktionen wurde betont, dass der Schutz von Urheberrechten ein zentrales Anliegen der kanadischen Medienpolitik sei.

Share this post

Written by

Harvey Smith and Ben Horne Set Up Black Pony Immersive
Harvey Smith, CEO and Creative Director at Black Pony Immersive | Ben Horne, COO and Executive Producer at Black Pony Immersive © Black Pony Immersive

Harvey Smith and Ben Horne Set Up Black Pony Immersive

By Marcel Kleffmann 1 min read
gamescom to Provide Drinking Fountains and Cooldown Areas for Heat Prevention
A sprinkler misting area is planned for behind Hall 8, along with drinking fountains along the boulevard. (Unsplash/aboodi vesakaran)

gamescom to Provide Drinking Fountains and Cooldown Areas for Heat Prevention

By Pascal Wagner 2 min read