Kingfisher profitiert von ProMarkt-Abstoßung
Kingfisher hat im ersten Quartal 2002 seinen Gewinn um 34,4 Prozent auf 154 Mio. Pfund gesteigert. Positiv habe sich dabei der Verkauf der verlustbringenden ProMärkte ausgewirkt.
Kingfisher hat nach eigenen Angaben im ersten Quartal 2003 seinen Gewinn um 34,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 154 Mio. Pfund (rund 215 Mio. Euro) gesteigert. Hierbei profitierte der britische Handelskonzern vor allem von dem Verkauf der deutschen ProMarkt-Filialen, die Kingfisher im vergangenen Jahr noch hohe Verluste beschert hatten. Der Umsatz betrug 2,633 Mrd. Pfund (3,674 Mrd. Euro), was einer Steigerung um neun Prozent entspricht. Die Umsätze der Warenhäuser B&Q in Großbritannien stiegen um 13 Prozent; der Gewinn in diesem Unternehmenssegment verbesserte sich um 16,7 Prozent. Die britischen Comet-Märkte steigerten die Umsätze leicht um 3,5 Prozent, das Geschäft mit brauner Ware ging jedoch um fünf Prozent zurück. Die französischen Elektronikmärkte hatten ebenfalls unter der Konsumflaute zu leiden und mussten währungsbereinigte Umsatzeinbußen von elf Prozent hinnehmen.