Konami: Software stagniert auf hohem Niveau
Konami konnte im Geschäftsjahr 2000/01 bei Umsatz und Gewinn zulegen. Zu den Gewinnern gehört allerdings nicht die Softwaresparte, die auf hohem Niveau stagnierte. Als goldenes Ei erwies sich die übernommene Fitnesstudiokette People Co.
Konami hat für sein Geschäftsjahr 2000/01 mit Ende zum 31. März rund 3,1 Mrd. Mark Nettoumsatz bilanziert. Der Nettogewinn belief sich auf rund 393 Mio. Mark. Beide Werte verzeichnen damit ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr. Aufgeschlüsselt nach Segmenten, stagnierten allerdings im Geschäftsfeld Software Umsatz und Gewinn auf hohem Niveau. Mit rund einer Mrd. Mark Umsatz verbucht Konami circa eine Mio. Mark weniger als noch im Vorjahr. Als unternehmerisch wichtigste Wegpunkte im Segment sieht Konami die Eröffnung der Produktionsfirma Konami Software Shanghai im Juni 2000, den Start des weltweit mit Vermarktungsaufgaben betrauten Konami-Marketings im Oktober 2000 und der Entertainment-Webseite KonamiOnline.com im April dieses Jahres. Das Segment "Health Entertainment" erreichte einen beachtlichen Umsatz von rund 85 Mio. Mark. Konami hatte im Laufe des Jahres die japanische Fitnessstudiokette People Co. übernommen. Den Löwenanteil an Umsatz und Gewinn erwirtschaftete Konami im Mutterland Japan (Umsatz: rund 2,8 Mrd. Mark). Europa (Umsatz: rund 147 Mio. Mark) platzierte sich nach den USA (Umsatz: rund 153 Mio. Mark). Für das laufende Jahr erwartet der japanische Multikonzern einen Nettoumsatz von rund 4,5 Mrd. Mark.