Lik-Sang gibt sich kämpferisch
Auch nachdem ein britisches Gericht dem chinesischen Spielehändler Lik-Sang den weiteren unlizenzierten Import von Sony-Produkten in die EU untersagt hat, gibt sich das Unternehmen kämpferisch.
Der chinesische Spielehändler Lik-Sang will sich nicht ohne Weiteres dem Sony-Konzern beugen. In Person von Marketing Manager Pascal Clarysse wandte sich das Unternehmen an die Öffentlichkeit, nachdem ein britisches Gericht die weitere Einfuhr von Sony-Produkten in die Europäische Union untersagt hatte. Derzeit würden weitere rechtliche Schritte sowie die Auswirkungen des Urteils geprüft, so das Unternehmen. Offen sei, inwieweit der Richterspruch eines britischen Gerichts für ein Unternehmen in Hongkong überhaupt bindend ist.
Sonys Absicht sei hingegen klar. Durch immer neue Klagen sollen laut Lik-Sang die Prozesskosten in die Höhe und der Händler so in den Bankrott getrieben werden. "Für ein Unternehmen unserer Größe ist es nicht einfach, mehrere Prozesse in verschiedenen Ländern gleichzeitig zu führen", gestand denn auch Clarysse ein. Klein beigeben wolle Lik-Sang jedoch noch nicht.