Logitech hält Kurs
Unbeirrt setzt Zubehörhersteller Logitech seinen Weg fort und bilanzierte mit Stichtag 30. September das nunmehr 32. Quartal in Folge ein zweistelliges Umsatzwachstum. Die Prognosen für das Gesamtjahr wurden angehoben.
Rekordzahlen bei Umsatz und Gewinn gehören bei Zubehörhersteller Logitech mittlerweile zum guten Ton. Das zweite Quartal wurde mit Stichtag 30. September mit erneut zweistelligem Umsatzwachstum beendet. Somit kann der Konzern auf mittlerweile 32 Quartale in Folge verweisen, in denen der Umsatz um mindestens zehn Prozent über dem des Vorjahres lag.
Für das nun beendete zweite Quartal steht ein Umsatz von 502 Mio. Dollar zu Buche, ein Plus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis wurde nach Unternehmensangaben um 50 Prozent auf 57 Mio. Dollar, der Reingewinn um 47 Prozent auf 53 Mio. Dollar gesteigert. "Wir sind hoch erfreut über diese herausragenden Ergebnisse", kommentierte Guerrino De Luca, Präsident und CEO von Logitech, und fügte hinzu: "Zu den Highlights des zweiten Quartals zählt sicherlich, dass wir unser Ziel, die Bruttomarge im Vorjahres- und Quartalsvergleich deutlich zu verbessern, erreicht haben. Dass es uns gelungen ist, in Bezug auf die Bruttomarge eines der besten Quartalsergebnisse in der Unternehmensgeschichte zu erzielen, verdanken wir der Einführung erstklassiger Produkte, die in den meisten Fällen - insbesondere kabellose Mäuse und Tastaturen - margenstärker sind als die Vorgängerprodukte."
Zeitgleich mit den Quartalszahlen gab Logitech auch die Übernahme des kalifornischen Technologieunternehmens Slim Devices bekannt. Spezialisiert auf netzwerkbasierte Audiossysteme für digitale Musik soll Slim Devices künftig eine Schlüsselrolle im Konzern einnehmen. Kurzfristige Einflüsse auf die Geschäftsentwicklung erwartet der Vorstand durch die 20-Mio.-Dollar-Übernahme aber nicht.
Aufgrund der hervorragenden Zahlen der ersten beiden Quartale revidiert Logitech jetzt die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr. Das bisher mit 15 Prozent angegebene Umsatzwachstum soll mit Stichtag 31. März 2007 nun um 17 Prozent steigen. Der Reingewinn werde voraussichtlich 19 Mio. US-Dollar betragen, nach bislang prognostizierten 16 Mio. Dollar.