Louisiana: ESA erringt Etappensieg
Bis auf weiteres sind die Verkaufsbeschränkungen für Computer- und Videospiele mit Gewaltinhalten im US-Bundesstaat Louisiana außer Kraft gesetzt. Das zuständige Gericht stoppte die Bestimmungen, nachdem der US-Industrieverband ESA klagte.
Bis auf weiteres können Spielehändler im US-Bundesstaat Louisiana Computer- und Videospiele mit Gewaltinhalten frei an Kinder und Jugendliche verkaufen. Nachdem der US-Industrieverband Entertainment Software Association (ESA) gemeinsam mit der Entertainment Merchants Association (EMA) klagte, setzte das zuständige Gericht die Bestimmungen vorerst außer Kraft. Somit errangen die Lobbygruppen einen Etappensieg beim Versuch, Verkaufsbeschränkungen in Louisiana zu verhindern. Ein erster Verhandlungstag ist für den 30. Juni angesetzt. Erneut argumentieren ESA und EMA mit der Verfassungswidrigkeit des Gesetzestextes. Er stelle eine klare Verletzung des ersten Verfassungszusatzes dar, der die Redefreiheit garantiert.