Marktführer Magix bietet mehr als nur Musik
Gefragt ist breite Funktionalität
In Deutschland hatten wir laut Media Control in der Kategorie Film/Musik/TV im letzten Monat einen Marktanteil von 79 Prozent", bringt Lars Janzik, Vice President Marketing bei Magix, die Dominanz des Berliner Publishers auf den Punkt. Doch nicht nur hierzulande ist Magix erfolgreich. Auch in anderen Ländern wie den Niederlanden, Großbritannien, den USA und Australien führen die Berliner mit ihren Produkten die Charts in den jeweiligen Kategorien immer wieder an. Das Rezept für diesen Erfolg scheint denkbar einfach. Laut Janzik wandelt sich der Markt für Musiksoftware mehr und mehr zu einem Markt für multimediale Lösungen, in dem zunehmend Funktionalitäten in Richtung Video, Foto oder Internet gefragt sind. "Dem trägt Magix seit Jahren Rechnung", erklärt der Magix VP. Im Lauf der Zeit wurde so ein breites Sortiment an Produkten in den Bereichen Kreation, Editieren, Abspielen und Konvertieren entwickelt. Und dies nicht nur im Bereich Musiksoftware. Magix hat den Begriff "Personal Rich Media" (PRM) geprägt und verinnerlicht wie kaum eine andere Firma. "Das sind multimediale Inhalte wie Bilder, Musik, Text und Videos, die vom Anwender mit Magix-Softwarelösungen zum Zweck des persönlichen Ausdrucks, der Präsentation, der Kommunikation oder des Tauschs erstellt oder verändert werden", definiert Janzik PRM. Und dabei stelle Musik einen Teilbereich dar. Schon frühzeitig fing Magix deshalb mit der Integration von zusätzlichen Funktionen an. "Bereits seit "96 ist in viele unserer Musikprodukte eigene Videotechnologie integriert, seit "99 sind diverse Webfunktionen enthalten", so Janzik. Magix orientiere sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden aus dem Consumermarkt und schaffe dann entsprechende Lösungen. Zudem wird das kontinuierlich aufgebaute Entwicklungs-Know-how für den Profianwendermarkt genutzt. Vor allem weil auch dort der PC eine immer zentralere Rolle spielt. Das belegt auch der zunehmende Erfolg der Magix-Entwicklungen "Samplitude" und "Sequoia", die nur als PC-Programme verfügbar sind und bereits in vielen Ton- und Multimediastudios sowie Radio- und TV-Anstalten eingesetzt werden. Glaubt man Janzik, gibt es jedoch noch einen entscheidenden Faktor in der Magix-Erfolgsgeschichte: "Berlin ist einmalig, sowohl was die kreative Szene als auch was das spezielle Image der Stadt betrifft." Dass nebenbei Sony Music und Universal ihre Headquarter an der Spree aufgeschlagen haben und weitere Konzerne folgen dürften, wird der künftigen Entwicklung von Magix wohl kaum im Wege stehen.