Der deutsche Computerhersteller Maxdata leidet unter dem anhaltenden Preisverfall im Hardwareverkauf sowie der nachhaltigen Marktschwäche. Ging man zum Halbjahr noch von einer relativen Planerfüllung aus, fielen Umsatz und Verlust zum Geschäftsjahrende deutlich hinter die Planungen zurück.

Auf Basis vorläufiger Zahlen schrieb der deutsche Computerhersteller Maxdata im zum 31. Dezember beendeten Geschäftsjahr tiefrote Zahlen. Ging man in der Firmenzentrale im westfälischen Marl zum Halbjahr noch von bis zu 600 Mio. Euro Umsatz und um die 25 Mio. Euro Verlust aus, so fielen Umsatz und Betriebsergebnis zum Gesamtjahr deutlich hinter die Erwartungen zurück. Das ausgesprochen schwierige Marktumfeld, der harte Konkurrenzkampf und der damit einhergehende anhaltende Preisverfall reduzierten den Unternehmensumsatz aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr auf nur noch 524,8 Mio. Euro. Im Vorjahr belief sich der Umsatz auf 657,4 Mio. Euro. Zu kämpfen hatte der Hersteller dabei vor allem im Markt für PC-Komplettsysteme, der die Erwartungen bei Weitem nicht erfüllte. Der Geschäftsverlauf bei Flachbildschirmen der Marke Belinea entwickelte sich Unternehmensangaben zufolge positiv. Der Verkauf von Servern war stabil. Unterm Strich fiel zum Jahresende ein negatives Betriebsergebnis in Höhe von 42,8 Mio. Euro an, die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 38 Prozent. Den detaillierte Geschäftsbericht will Maxdata am 2. März vorstellen.

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