Olaf Wolters brandmarkte den Branchen-Umgang mit Nazisymbolik als vorauseilenden Gehorsam und fordert mehr Mut zum zivilen Ungehorsam. Diese Kritik ist weltfremd und trifft die Falschen, denn ein Alleingang ist nicht sinnvoll, kontert Daniel Raumer.

In GamesMarkt 15/2013 beschäftigten wir uns im Artikel "Umgang mit Nazisymbolik" () mit der Problematik von verfassungsfeindlichen Symbolen in Videospielen. Das skizzierte Fallbeispiel "Wolfenstein: The New Order" wurde dabei potenziell "als Lehrstück für die Branche" in den Raum gestellt.

Eine Behauptung, die Olaf Wolters bei der Lektüre "die Haare zu Berge stehen ließ". Der ehemalige und langjährige Geschäftsführer des BIU verfasste in GamesMarkt 16/2013 eine Replik (), in der er die Entschärfung von Spielen für den deutschen Markt als "vorauseilenden Gehorsam" brandmarkte, der "die Regel zementiert". Nach Wolters' Ansicht sollte ein Publisher es zu einem Musterprozess kommen lassen.

Diese Kritik ist realitätsfremd und trifft die Falschen, denn ein Alleingang ist nicht sinnvoll, kontert GamesMarkt-Redaktionsmitglied Daniel Raumer. In der Pflicht stehen hier die Verbände BIU und G.A.M.E., wenn sie für ihren Mitgliedern verlässliche und einheitliche rechtliche Rahmenbedingungen schaffen wollen.

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Clemens Mayer-Wegelin Follows Hester Woodliffe as Video Games Europe Chairman
Clemens Mayer-Wegelin, European General Counsel and Senior Director at Nintendo of Europe, is Chairman of the Board of Video Games Europe | Picture: Franziska Krug for game

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By Stephan Steininger 2 min read