Das neue Gesetz zum Schutz vor Missbrauch bei 0190/0900-Rufnummern wurde gestern im Bundestagswirtschaftsausschuss einstimmig beschlossen. Der Entwurf war zuvor noch umgeändert worden.

Der SPD-Abgeordnete Hubertus Heil hat gestern mitgeteilt, dass das neue Gesetz zum Schutz der Verbraucher vor dem Missbrauch bei 0190- und 0900-Rufnummern durch den Bundestagswirtschaftsaussschuss einstimmig beschlossen worden ist. Laut Heil hat die Koalition den Entwurf vor Beschluss noch geändert. So sollen Anrufe zu Mehrwertdienstanbietern jetzt maximal zwei Euro pro Minute kosten dürfen; ursprünglich waren drei Euro pro Minute vorgesehen. Zudem soll die Verbindung in Zukunft automatisch nach einer Stunde unterbrochen werden. Beim Anruf soll dem Kunden der Preis der Leitung mitgeteilt werden, bevor tatsächliche Kosten anfallen. 0190-Dialer können laut Heil künftig separat von anderen Anbietern gesperrt werden. Außerdem soll es jedem Kunden ermöglicht werden, Anschrift und Namen des jeweiligen Anbieters bei der Regulierungsbehörde nachzufragen.

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