Nintendo beansprucht Marktführerschaft
Auch hierzulande liegt hinter Nintendo ein mehr als erfolgreiches Jahr 2006. Der Absatz von Nintendo DS habe sich binnen zwölf Monaten verdoppelt. Zählt man sämtliche Nintendo-Plattformen zusammen, nahm der Hersteller 2006 55 Prozent des Gesamtmarktes Hardware ein.
Mehr als eine Mio. Nintendo DS-Konsolen wechselten hierzulande 2006 den Besitzer. Wie schon in den USA und Japan bilanzierte auch Nintendo Deutschland ein mehr als erfolgreiches Jahr 2006. In Stückzahlen stieg der NDS-Absatz binnen zwölf Monaten um 100 Prozent an, wie es aus Großostheim heißt. Maßgeblich waren dabei die innovativen Softwaretitel, mit denen nicht nur Core-Gamer angesprochen, sondern auch gezielt und erfolgreich Zielgruppenerweiterung betrieben wurde. Unangefochtener Spitzenreiter ist Chartsdauerbrenner "Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging - Wie fit ist Ihr Gehirn?", der sich mit alles in allem 339.000 verkauften Einheiten berechtigte Hoffungen auf den Titel des meistverkaufen Spiels 2006 machen darf. Rechnet man sämtliche Nintendo-Plattformen zusammen, kann der Konsolenhersteller gar die unumschränkte Marktführerschaft für sich beanspruchen. Im kumulierten Hardwaremarkt nahm Nintendo 2006 mit 55 Prozent Marktanteil die beherrschende Stellung ein.
"Nintendo hat dem deutschen Videospielmarkt 2006 einmal mehr die entscheidenden Impulse verliehen. Das Wachstum des Gesamtmarkts ist im Wesentlichen unseren Spielsystemen zu verdanken. Wir haben auf neuartige Genres und vereinfachte Steuerungstechniken gesetzt, um auch Menschen anzusprechen, die bisher noch nie einen Controller in der Hand hatten. Das hat sich als sehr erfolgreich erwiesen und wir sehen mit großem Optimismus in die Zukunft", bilanziert Dr. Bernd Fakesch, General Manager von Nintendo Deutschland.
Was unterm Strich übrigbleibt nach einem solch erfolgreichen Jahr, wird sich Ende März zeigen, wenn Nintendo die Unternehmensbilanz vorlegt. Die Anteilseigner können sich jedenfalls schon einmal auf steigende Kurs einrichten. , hob Nintendo wegen des guten Geschäftsverlaufs die Gewinnerwartung für das laufende Geschäftsjahr um 20 Prozent an.