Nintendo musste nach der Gewinnwarnung Kursverluste an der Tokioter Börse hinnehmen. Laut Analysten ist das Papier aber unterbewertet, ein baldiger Aufschwung sei absehbar.

Am gestrigen Montag fiel die Nintendo-Aktie an der Tokioter Börse um 2,83 Prozent auf 8920 Yen. Diese Entwicklung kam nach der kürzlich herausgegebenen Gewinnwarnung für das erste Halbjahr kaum überraschend. Kurzfristig stand die Nintendo-Aktie sogar auf 8630 Yen, dem tiefsten Stand seit dem 1. Juli 2003. Analyst Ken Uryu von Goldman Sachs sagte, dass ein großer Teil des schwachen Nintendo-Ergebnisses wohl auf die Bilanzierungsmethoden des Unternehmens zurückzuführen sei sowie auf den "unglücklichen" Kauf von Fremdwährung. Demzufolge sei das Nintendo-Papier stark unterbewertet, verstärkte Kaufaktivitäten in nächster Zeit seien sehr wahrscheinlich, so Uryu weiter.

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