Nintendo: Lite sorgt für steigende Umsätze
Der neue Nintendo DS Lite ist Nintendos Stütze im Übergang der Konsolengenerationen. Während der GameCube massiv an Gewicht verliert, sorgte das Handheld-Geschäft für ein sattes Umsatzplus im ersten Quartal.
Nintendos Bilanz für das zum 30. Juni beendete erste Quartal spiegeln die Dominanz des japanischen Traditionsherstellers im Handheldmarkt eindrucksvoll wider. Um 85,2 Prozent auf 130,9 Mrd. Yen (ca. 886 Mio. Euro) stieg der Umsatz dank des Bestellers Nintendo DS Lite im Jahresvergleich an. Da gleichzeitig mit näher rückendem Wii-Launch die Entwicklungskosten der neuen Heimkonsole die Bilanz zunehmend weniger belasten, stieg der operative Gewinn im gleichen Zeitraum um 667,1 Prozent auf 28,8 Mrd. Yen (rund 195 Mio. Euro). Netto verdiente Nintendo 10,2 Prozent mehr und strich somit 15,5 Mrd. Yen (ca. 105 Mio. Euro) Gewinn ein.
Getragen wurde das starke Ergebnis in erster Linie von Nintendo DS und hier vor allem von der neuen Lite-Variante. Allein im Zeitraum April bis Juni 2006 wurden weltweit mehr als 3,5 Mio. Lite-Handhelds verkauft. Der DS-Softwareabsatz belief sich auf gut 18,3 Mio. Stück. Dabei bewiesen u.a. "New Super Mario Bros." und "Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging - Wie fit ist Ihr Gehirn?" Blockbuster-Qualitäten. Kaum eine Rolle spielt derweil noch der GameCube. Lediglich 150.000 Konsolen fanden im Dreimonatszeitraum einen Abnehmer - mit sinkender Tendenz. Immerhin wurden noch 3,5 Mio. GameCube-Spiele verkauft. Life-to-Date beläuft sich die installierte GameCube-Basis so auf rund 21 Mio. Geräte. Der Softwareabsatz betrug gut 190 Mio. Exemplare.