Um 1,2 Prozent sank der Jahresumsatz von Nintendo im zum 31. März beendeten Geschäftsjahr. Während die GameCube-Verkäufe weiter auf dem absteigenden Ast sind, sorgte vor allem das Handheldgeschäft für stabile Verhältnisse.

Vor allem das Handheldgeschäft mit dem nimmermüden Game Boy Advance und Senkrechtstarter Nintendo DS stabilisierte im zum 31. März beendeten Geschäftsjahr die Bilanzzahlen Nintendos. Trotz Generationswechsel im Heimkonsolenmarkt gaben die Umsätze um für die Transition Period verhaltene 1,2 Prozent auf 509,249 Mrd. Yen nach (ca. 3,6 Mrd. Euro). Die hohen Kosten in Forschung und Entwicklung der Wii-Konsole wirkten sich auf das operative Ergebnis aus, das um 19 Prozent auf 90,349 Mrd. Yen (rund 630 Mio. Euro) sank. Das große Anlagevermögen des Konzerns - derzeit verfügt Nintendo über kurzfristig verfügbare Vermögenswerte in Höhe von gut 812 Mrd. Yen (ca. 5,7 Mrd. Euro) - ließ das Nettoergebnis zeitgleich aber um 12,5 Prozent auf 98,378 Mrd. Yen (rund 685 Mio. Euro) ansteigen. Aufgeschlüsselt nach Regionen steuerte der Heimatmarkt mit 411,8 Mrd. Yen Umsatz und einem operativen Ergebnis von 81,6 Mrd. Yen den größten Batzen zum Konzernergebnis bei. In Nord-, Mittel- und Südamerika lag das operative Ergebnis bei 212,4 Mrd. Yen Umsatz bei lediglich 400 Mio. Yen Gewinn, die europäischen Niederlassungen weisen bei 129,8 Mrd. Yen Umsatz 1,1 Mrd. Yen operativen Gewinn aus.

Zu den Highlights des abgelaufenen Geschäftsjahres zählten neben dem Millionenseller Nintendo DS, von dem in 16 Monaten seit Japanstart weltweit 16 Mio. Stück abgesetzt wurden, vor allem Softwarehits wie "Nintendogs" (6,65 Mio. verkaufte Kopien), "Mario Kart DS" (4,22 Mio. verkaufte Einheiten) oder auch "Animal Crossing: Wild World" (3,56 Mio. verkaufte Kopien). Mit "Mario Party 7" und "Pokémon XD: Der dunkle Sturm" wurden aber auch für die GameCube-Konsole nochmals zwei Millionenhits verzeichnet.

Als wahrer Umsatzbringer soll sich die Wii-Konsole im laufenden Geschäftsjahr auswirken. Für das Fiskaljahr mit Ende 31. März 2007 erwartet die Unternehmensführung einen Umsatzsprung auf bis zu 600 Mrd. Yen (ca. 4,1 Mrd. Euro), ein operatives Ergebnis von 110 Mrd. Yen (rund 767 Mio. Euro) und 65 Mrd. Yen (ca. 453 Mio. Euro) Nettogewinn.

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