Nintendo will GameCube-Fehler vermeiden
Auch nach mehr als 20 Jahren in der Konsolenentwicklung ist man nicht vor Fehlern gefeit. Nintendo-Präsident Satoru Iwata gab sich auf einer Managementkonferenz selbstkritisch und sagte zu, die Fehler, die bei der GameCube-Vermarktung gemacht wurden, bei Wii vermeiden zu wollen.
Die Fehler, die bei der GameCube-Vermarktung gemacht wurden, will Nintendo bei Wii vermeiden, sagte Nintendo-Präsident Satoru Iwata im Rahmen einer Managementkonfernz in Japan. Als hinderlich wurde vor allem die fehlende Softwareunterstützung ausgemacht, die hauptverantwortlich dafür war, dass nach anfänglichen Erfolgen die GameCube-Nachfrage kontinuierlich sank. Nintendo habe es versäumt, fortlaufend für attraktive Softwareangebote zu sorgen. Die sinkenden Hardwareverkaufszahlen ließen dann auch die Third-Party-Anbieter nicht unbeeindruckt, die nach und nach ihr GameCube-Engagement zurückfuhren.
Mit Wii ist es nun erklärtes Ziel, verloren gegangene Marktanteile zurückzugewinnen. "Sollte Wii nicht erheblich bessere Absatzzahlen als GameCube erzielen, war die Konsole ein Fehlschlag", so Iwata. Entsprechend ehrgeizig präsentieren sich die aktuellen Planungen. Iwata unterstrich erneut, bis Ende des Geschäftsjahres im März 2007 sechs Mio. Stück Hardware und 17 Mio. Stück Software ausliefern zu wollen.