Der interne Wii-Speicher stößt schnell an seine Grenzen. Angesichts populärer Downloadangebote will Nintendo nun mehr Platz schaffen.

Bei Xbox 360 und PlayStation 3 war das Internet von Beginn an integraler Bestandteil des Konsolenkonzepts, erheblich konservativer ging Nintendo mit Wii das Thema an. Das rächt sich nun, da die digitale Distribution auch auf der neuen Nintendo-Konsole rasant an Bedeutung gewinnt. Denn spätestens mit WiiWare stößt der interne Speicher schnell an seine Grenzen. Der verbaute Speicher kann mit 512 Megabyte nur wenige Downloads aufnehmen, einmal via Virtual Console gekaufte Klassiker müssen auf zusätzliche Speicherkarten ausgelagert werden.

Nintendo ist sich angesichts größerer Downloads und mehr Onlinefunktionen der Problematik sehr wohl bewusst. Reggie Fils-Aime, President von Nintendo of America, versprach in US-Medien Abhilfe. Doch werden sich die Wii-Fans noch ein wenig gedulden müssen: "Wir arbeiten an einer Reihe von Lösungsmöglichkeiten für dieses Problem, zu vermelden gibt es derzeit aber noch nichts", wird Fils-Aime zitiert.

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