Im Anschluss an die Pressekonferenzen von SCE und Nintendo stellte Handyprofi Nokia seinen Handheld N-Gage und die Third-Party-Partner vor. Allerdings wollte während der gut besuchten Veranstaltung keine rechte Stimmung aufkommen.

Das mag zum einen an der vorhergegangenen Ankündigung von Sony gelegen haben, mit dem PSP einen eigenen Handheld veröffentlichen zu wollen, zum anderen am genannten Verkaufspreis für N-Gage. Dieser schlägt für den US-Markt mit 299 Dollar zu Buche; die Spiele sollen 30 bis 40 Dollar kosten. Bleibt abzuwarten, mit welchen Angeboten die Netzbetreiber dies- und jenseits des Atlantiks das technische Spielzeug subventionieren werden.

Zum weltweiten Marktstart am 7. Oktober sollen zehn Spiele erscheinen, bis Weihnachten insgesamt 20. Im Frühjahr 2004 will Nokia mit dem Kriegsspiel "Pathway To Glory" zudem seine erste Eigenentwicklung vorstellen. Zu den Spielehighlights zählen "Tomb Raider" und "Pandemonium" von Eidos Interactive, "Tony Hawk's Pro Skater" von Activision, "Splinter Cell" (Ubis Soft) sowie "Red Faction" (THQ), das Mastermind John Romero höchstselbst vorstellte. Wichtigstes Kaufargument beim N-Gage ist die Möglichkeit, Multiplayerspiele via Bluetooth und damit kabellos auszutragen. Entsprechende Server vorausgesetzt, lassen sich zudem Highscores up- bzw. downloaden, was eine gewisse Langzeitmotivation verspricht.

Die während der E3 vorgestellten Spiele machten trotz des unkonvetionellen Displays im Hochformat durchaus Laune, wenngleich die 3D-Funktionalität und damit eine weitere Stärke des N-Gage noch nicht gänzlich ausgereizt ist. Enttäuschend ist die geringe Leistung des wechselbaren Akkus, die je nach Spiel bei mageren drei bis vier Stunden liegt. Leider gestaltet sich der Wechsel der briefmarkengroßen Spielemodule eher umständlich, da hierfür die Unterschale des Geräts komplett entfernt werden muss - einer der Kompromisse, die zugunsten des kompakten Designs von N-Gage gemacht wurden.

Doch stellte Ilkka Raiskinen, Senior Vice President Entertainment & Media Business Unit Nokia, im Gespräch mit GamesMarkt.de Detailverbesserungen für den (möglichen) Nachfolger in Aussicht. Der Telefonkomfort zählt übrigens nicht zu den Highlights des Triband-fähigen Geräts, weswegen es wohl in erster Linie als Handheld vermarktet wird. So ist für die Eingabe von Telefonnummern eine beidhändige Bedienung erforderlich, außerdem muss N-Gage mit der schmalen Seite ans Ohr gehalten werden.

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Interview: Two Point Studios and Their Cartoon-Style Management Games
Jo Koehler (COO, Two Point Studios) and Gary Carr (Studio Director, Two Point Studios) © Rebecca Price Photography; Carr, TPS

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By Marcel Kleffmann 6 min read