Auf kultureller, sportlicher und politischer Ebene kämpfen die E-Sport-Vorreiter um Anerkennung ihrer Sportart. Für Ted Owen, Gründer der Global Gaming League, steht die Entwicklung erst am Anfang. Bereits 2008 will Owen E-Sport als Demonstrationssport bei den Olympischen Spielen in Peking präsentieren.

Geht es nach Ted Owen, Gründer der Global Gaming League, wird E-Sport schon bald in den Kreis etablierter Sportarten aufgenommen. US-Medienberichten zufolge befindet sich Owen in Verhandlungen mit der chinesischen Regierung, E-Sport als Demonstrationssport an den Olympischen Spielen in Peking teilnehmen zu lassen. So könnte die Sportart massiv an Popularität und die Olympischen Spiele eine jüngere Zuschauerschaft gewinnen.

Die Aussichten auf Erfolg dürfen aber als sehr gering eingeschätzt werden. Nicht nur, dass die chinesische Regierung der falsche Ansprechpartner ist - vielmehr müssten Verhandlungen mit dem Internationalen Olympischen Komitee angestrebt werden -, geht doch der Trend auch eher in die Richtung, Disziplinen zu streichen als neue aufzunehmen. Ab 2012 werden so beispielsweise Base- und Softball aus dem olympischen Programm gestrichen. Andere Sportarten wie beispielsweise Karate oder Rugby schafften es bis heute nicht, olympische Disziplin zu werden.

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By Marcel Kleffmann 2 min read