Der deutsche Kriminologe Christian Pfeiffer hat in Computer- und Videospielen die Schuldigen für den blutigen Amoklauf im US-amerikanischen Blacksburg ausgemacht.

Noch ist wenig über die Hintergründe zu Tat und Täter bekannt, da hat der deutsche Kriminologe Christian Pfeiffer in Computer- und Videospielen bereits einen Schuldigen für den blutigen Amoklauf im amerikanischen Blacksburg ausgemacht. In einem Interview mit der "Passauer Neuen Presse" erläuterte Pfeiffer seine Sicht der Dinge. Demnach würde es an der Grundsituation nichts ändern, wenn der Zugang zu Schusswaffen weiter erschwert würde. "Wer töten will, wird es immer schaffen, an Waffen zu kommen", übernimmt Pfeiffer die Argumentation der National Rifle Association, dem mächtigen Waffenverband der USA.

Wirksam hingegen könnte nach Pfeiffer ein Werbe- und Vertriebsverbot von Spielen mit Gewaltinhalten Amokläufe wie den in Blacksburg verhindern. "Die Mehrheit der jüngeren Amokläufer hat sich erst am Computer in Stimmung geschossen", wirbt Pfeiffer für ein Verbot. Spiele mit "extremen Gewaltexessen", so Pfeiffer, sollten gar strafrechtlich verboten werden. Als Beispiel eines solchen Computerspiels nannte der Kriminologe "Der Pate - Das Spiel" aus dem Hause Electronic Arts.

Share this post

Written by

Harvey Smith and Ben Horne Set Up Black Pony Immersive
Harvey Smith, CEO and Creative Director at Black Pony Immersive | Ben Horne, COO and Executive Producer at Black Pony Immersive © Black Pony Immersive

Harvey Smith and Ben Horne Set Up Black Pony Immersive

By Marcel Kleffmann 1 min read
gamescom to Provide Drinking Fountains and Cooldown Areas for Heat Prevention
A sprinkler misting area is planned for behind Hall 8, along with drinking fountains along the boulevard. (Unsplash/aboodi vesakaran)

gamescom to Provide Drinking Fountains and Cooldown Areas for Heat Prevention

By Pascal Wagner 2 min read