Phantom: Infinium Labs gibt Konsolenpläne auf
Erst auf Eis gelegt, jetzt offenbar endgültig Geschichte: Infinium Labs wird die mehrfach verschobene Phantom-Konsole nicht mehr auf den Markt bringen. Stattdessen wird der Phantom Game Service an Windows-Systeme angepasst.
Infinium Labs, skandalgebeutelter Hersteller der Phantom-Konsole, hat sich von seinen Hardwareplänen verabschiedet. Wie US-Medien berichten, ist die erstmals 2003 angekündigt On-Demand-Konsole nun endgültig Geschichte. Kein Wort findet sich in der offiziellen Unternehmensdarstellung demzufolge von Phantom. Aus dem Spielemarkt zurückziehen will sich Infinium Labs scheinbar dennoch nicht. Vielmehr soll der Phantom Game Service nun an Windows-Systeme angepasst werden. Ohne auf technische Details einzugehen, propagiert das Unternehmen einen PC-Client, mit dessen Hilfe sich Spiel auf hochauflösenden TV-Geräten darstellen lassen. Keinerlei Hardware soll erforderlich sein. Wie der Phantom Game Service funktioniert, wer Inhalte für das Angebot bereitstellen wird und wann mit einem Launch zu rechnen ist, teilte Infinium Labs nicht mit.
Derweil scheint eine Veröffentlichung der PC-Tastatur Phantom Lapboard in greifbare Nähe zu rücken. Zwar wurde der Release erneut von Oktober auf November verschoben, im Weihnachtsgeschäft soll das Zubehörprodukt dann aber tatsächlich im US-Handel erhältlich sein. 129,95 Dollar will der Hersteller für das Lapboard verlangen. Wie dringend Geld in den Kassen benötigt wird, zeigen die Unternehmensbilanzen: Derzeit mit der Bilanz für das 2. Quartal überfällig, informierte CEO Greg Koler die US-Börsenaufsicht vorab über das zu erwartende Ergebnis. Demnach fiel bei keinerlei Umsätzen ein Nettoverlust von 450.000 Dollar an.
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