PlayStation 3: DFC bleibt skeptisch
Für die PlayStation-3-Strategie musste Sony Computer Entertainment in den vergangenen Wochen harte Kritik hinnehmen. Die US-Analysten von DFC Intelligence bekräftigten nochmals ihre Einschätzung, derzufolge sich der Konzern auf schmalem Grat bewegt.
Durch die Hochpreisstrategie bei PlayStation 3 bietet Sony Computer Entertainment der Konkurrenz ungewohnt viel Angriffsfläche, sind die US-Marktbeobachter von DFC Intelligence überzeugt. Nachdem sich der Elektronikkonzern in den vergangenen Wochen harsche Kritik anhören musste, bekräftigten die Analysten nochmals ihre Einschätzung, derzufolge sich Sony auf schmalem Grat bewegt. Die Marktführerschaft im Konsolengeschäft sei in Gefahr, warnt DFC. Vor allem, da Sony der Forderung nach einer launchnahen Preissenkung wohl nicht nachkommen wird. Vielmehr zeichne sich ab, dass PlayStation 3 durch stetige Upgrades - DFC nennt hier beispielhaft einen Blu-ray-Brenner anstatt des Standardlaufwerks - hochpreisig bleiben könnte. "Es ist möglich, dass sich Sony am Ende im Konsolenmarkt mit Marktanteilen vergleichbar denen Apples im PC-Markt begnügen muss", zitieren US-Medien den DFC-Bericht.
Ob nun Microsoft, Nintendo oder beide von der Entwicklung profitieren werden, wagt DFC nicht vorherzusagen. Zu viele Unbekannte gibt es zu beachten. So bleibt unklar, ob Microsoft seinerseits mit Preissenkungen auf den PS3-Launch reagieren wird. Auch ist der Wii-Preis noch nicht bekannt.