Preisverfall macht Gericom Strich durch die Rechnung
Der österreichische Hardwarehersteller Gericom leidet weiter unter dem Preisverfall im Computermarkt.
Der österreichische Hardwarehersteller Gericom bilanziert anhand vorläufiger Zahlen ein deutlich negativ verlaufenes drittes Quartal. Zum Stichtag 30. September belief sich der Unternehmensumsatz demzufolge auf nur noch neun Mio. Euro. Im Vorquartal wurden noch 22,9 Mio. Euro Umsatz erzielt. Verantwortlich für die stark rückläufige Umsatzentwicklung sei einerseits der anhaltende Preisverfall im Computermarkt sowie das Home-Entertainment-Segment, dessen Entwicklung hinter den Erwartungen geblieben ist. Da derzeit keine Besserung im Nachfrageverhalten festzustellen sei, rechnet der Vorstand auch für das laufende vierte Quartal nicht mit einer Trendwende.
Die schwachen Quartalszahlen resultieren in einer Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr. Nach drei Quartalen steht Gericom bei rund 57 Mio. Euro Umsatz. Es sei nicht mehr anzunehmen, dass das angestrebte Umsatzziel von 100 Mio. Euro zum Geschäftsjahresende zu erreichen ist. Auch das Geschäftsergebnis werde voraussichtlich negativ ausfallen, so Gericom. Die endgültigen Zahlen für das dritte Quartal, den vollständigen Neunmonatsbericht sowie einen aktuellen Ausblick wird Gericom Ende November veröffentlichen.