Probst attestiert PS3 holprigen US-Start
Hat Sony oder hat Sony nicht die angepeilte Auslieferungsmenge für PlayStation 3 in den USA erreicht? Electronic Arts-CEO Larry Probst ist überzeugt: Sony hat nicht!
Branchenanalysten zweifelten die offiziellen Auslieferungszahlen von Sony Computer Entertainment zum Nordamerikastart von PlayStation 3 unlängts öffentlich an. Die propagierten 400.000 Konsolen hätten demnach nie und nimmer zum Launchtag den Weg in den US-Handel gefunden. Auf dem Reuters Media Summit kam nun die Bestätigung aus berufenem Munde. Aufgrund von Lieferproblemen habe Sony nur gut die Hälfte der angepeilten Konsolenmenge in den USA absetzen können, sagte Larry Probst, seines Zeichens Chief Executive Officer von Electronic Arts. In den eigenen Planungen sei EA bereits von einer überschaubaren Erstauslieferung ausgegangen, so Probst. Die Menge, die Sony dann aber tatsächlich lieferte, habe selbst den kalifornischen Major überrascht.
An den Fähigkeiten Sonys, PS3 erfolgreich im Markt zu platzieren, wollte Probst freilich nicht zweifeln. Auch wenn der Start etwas holprig verlief, werde Sony schon in Tritt kommen. Bis zum Jahresende rechnet Probst daher mit einer PS3-Auslieferung in Nordamerika zwischen 500.000 und 800.000 Geräten.