PS3 und Notebook-Akkus kosten Sony Millionen
Mit einem dreistelligen Millioneneurobetrag kommt den Sony-Konzern die fehlerhafte Notebook-Akku-Produktion sowie die Verschiebung und Preissenkung bei PlayStation 3 im laufenden Geschäftsjahr teuer zu stehen. Die Prognosen wurden nun entsprechend angepasst.
Der Sony-Konzern wird im laufenden Geschäftsjahr, das zum 31. März 2007 endet, voraussichtlich weit weniger verdienen als zunächst angenommen. Teuer zu stehen kommen dem Elektronikkonzern die fehlerhaft produzierten Notebook-Akkus, die in einer weltweiten Rückrufaktion wegen Brandgefahr vom Markt genommen werden mussten, sowie die Pre-Release-Preissenkung bei PlayStation 3.
Keine negativen Auswirkungen erwartet Sony beim Jahresumsatz, der mit konstant 8,230 Bio. Yen (ca. 55 Mrd. Euro) angegeben wird. Der operative Gewinn wird jedoch nach den Problemen der vergangenen Wochen wohl nur noch 50 Mrd. Yen (rund 335 Mio. Euro) betragen. Ein Rückgang um 62 Prozent gegenüber der bisherigen Prognose von 130 Mrd. Yen (ca. 872 Mio. Euro). Weniger stark fallen die Konsequenzen für den Nettogewinn aus, der voraussichtlich die bisherige Prognose um 38 Prozent verfehlen wird. Statt wie bislang 130 Mrd. Yen (rund 872 Mio. Euro) werden nun noch 80 Mrd. Yen (ca. 536 Mio. Euro) Nettogewinn erwartet.